reflections

... also erst einmal keine Gefühle zulassen - damit "fahre" ich ja sicher! "Sicher" heißt aber noch lange nicht zufrieden. Natürlich gibt es Stunden in denen ich mit der Gesamtsituation zufrieden bin, doch einfache Sätze, Situationen oder auch nur Gedanken lassen die Zufriedenheit schnell wieder vergehen und die Zweifel sind wieder da. Wozu eigentlich das ganze? Geht es um Sex?  Nein! Geht es um eine Freundschaft? Nein! Geht es um mehr? Nein! Und warum das ganze? Meine persönliche, vielleicht auch wirklich naive, Antwort auf meine Frage ist immer wieder: Es ist schön, dass er da ist, egal was er für mich darstellt. Ich mag ihn eben und wenn er nun weg wäre, würde es mir auch nicht besser gehen. Wozu ihn also abschieben?!

Ich "fahre" weiter wie bisher ... die Mauer steht und somit kann mir nichts passieren, ausser dass ich mich ab und zu, naja vielleicht auch einige Male zu oft über ihn ärgere. Das liegt aber daran, dass ich es nicht mag wenn ich einen Mann nicht verstehe und er spielt quasi in meiner Liga. Er ist ein guter Spieler, kein Gegner ... eher ein Freundschaftsspiel. Dieses Spiel nenne ich persönlich: Kennenlernen! Nur wie will man jemanden kennenlernen, der eine hohe Mauer um sich stehen hat?! Seine Mauer ist genauso strak und hoch wie meine, leicht brüchig, aber schnell wieder aufgebaut.  Ein hartes, riskantes, aufregendes und spannendes Spiel mit vielen Hürden, Missverständnissen und einem ständigen "hin und her" .... Ja! Wenn ich zurück denke, spiele ich immer so. Doch, ich habe ja immer einen Mitspieler. Würde ich nicht "spielen" wäre es dann alles einfacher? Oder würde dann nur mit mir gespielt?

4.9.13 11:03

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