reflections


... und ja, dann gibt es diese Zeit in der man sich aufeinmal wohlfühlt in seiner Gegenwart, würde der Spieler aufeinmal zum Freund? Aber einem Freund vertraue ich, nein, ich schenke einem Freund Vertrauen und in gewisser Weise Zugriff auf mein Herz. Nur Menschen denen der Zugriff gewährt ist, können mich verletzen. Doch das bisschen Vertrauen welches ich mühsam und nur mit einem zugekniffenen Auge zugelassen habe, kann ein Mann ... "das mann." innerhalb weniger Stunden wieder zerstören. ALLES wird in Frage gestellt, jeder Satz, jede Handlung, einfach alles wird auf die Goldwaage gelegt und analysiert. Hat diese Geschichte dann überhaupt noch einen Sinn? Nein! Sagt ein Außenstehender! Nein! sage ich.... Aber es gibt keine Antworten auf meine Fragen, auf all' die Worte die gefallen sind, auf all' die Stunden die schön und irgendwie besonders waren. Hierfür gibt es keine Aussage: es war nur so! Weder von mir noch von ihm. Irgendetwas ist da, auch wenn es an einigen Tagen mehr ist als an anderen. Es lief noch nie "rund" von Anfang an, es war wie gesagt immer ein Spiel. Also spiele ich auch hier weiter....

Es ist schnell getan... Vertrauen kaputt zu machen! Es wieder aufzubauen dauert ewig und manchmal leiden eben die falschen Personen unter diesem schweren Prozess. Spielen sie mit, kämpfen sie mit, leiden sie und machen trotzdem weiter, müssen diese Personen einen Sinn sehen. Ich habe dafür keine Erklärung, denn andersherum sehe selbst ich nicht immer einen Sinn. Ich habe kein Ziel in diesem Spiel, ich spiele und spiele und warte auf ein Ziel. Ich sehe keines und habe keines im Kopf, in meinen Gedanken! Wo ist also der Sinn???

Nun stelle ich mir die Frage: Wozu also Vertrauen wieder aufbauen, wozu solch einen langen und nervenaufreibenden Prozess in Angriff nehmen? Ein schwerer Weg, den nur ich allein mit mir selbst bestreiten kann. Ich entscheide mich also in diesem Spiel dagegen, sehe ihn als eine entspannte Affäre. Nicht mehr, aber auch nicht weniger als andere vor ihm. Gut gedacht! Leicht gemacht! Doch keinen Plan B gemacht! Plan B muss nämlich nun aufgestellt werden. Wenn ich denke, ich habe sie verstanden, analysiert, in sie hineinschauen können... dann werde ich immer wieder überrascht und zurückgeworfen. Plötzlich schafft es "das mann." dein Vrtrauen innerhalb 3 Tage zurückzugewinnen. WIESO? Ich fühle mich aufeinmal so, als sei ich einer Person gerade wirklich wichtig. Dieses Gefühl ist fühlt sich richtig an.... Es ist schön!

Doch wenns schön ist, dann folgt schnell etwas "unschönes"! Eine Trennung,  eine Zeit ohneeinander. Mit einem schönen Abschied, somit freue ich mich auf ein Wiedersehen.... Wenn ich in dieser Zeit nicht die Schöne Zeit "vergesse" oder aus Angst eine andere schöne Zeit suche. Schöne Zeiten, Stunden, Tage mit einer Person die ihn vielleicht "ersetzt"? Immer habe ich so gedacht, immer habe ich es so gemacht in den letzten drei Jahren. Immer war mir die schöne Zeit, mein wohlbefinden, wichtiger als die Person die mir diese Zeit geschenkt hat. Ich mochte jeden sehr gern, auf seine eigene Art war jeder ein toller "Mann". Doch meine Sprunghaftigkeit siegt immer!

Nun habe ich seit der "Trennung" das erste mal das Gefühl ich müsse mir eine neue schöne Zeit suchen.  Bereits nach einigen Tagen wurde mir eine schöne Zeit geschenkt, doch ich habe, was auch immer mich dazu geritten hat, dankend abgelehnt und die schöne Zeit nur andeuten lassen. Er ist in meinem Kopf und zwar so, dass ich weiß, dass mein Gewissen mich geplagt hätte. Doch er ist weit weg und ich verliere das Gefühl wichtig zu sein. Weit weg heisst in dem Sinne auch, der Kontakt war "komisch". Für mich heißt das schon, seine Euphorie hat nachgelassen. Das entscheide ich bereits nach einigen Nachrichten. Ja, kompliziert und besonders anstrengend für den Kopf. Somit beginnt bei mir die Angst ich könne suchen, suchen nach der nächsten "Zeit". In einigen Tagen könnte mir die nächste schöne zeit geschenkt werden, wie werde ich reagieren?

30.9.13 22:08, kommentieren

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... also erst einmal keine Gefühle zulassen - damit "fahre" ich ja sicher! "Sicher" heißt aber noch lange nicht zufrieden. Natürlich gibt es Stunden in denen ich mit der Gesamtsituation zufrieden bin, doch einfache Sätze, Situationen oder auch nur Gedanken lassen die Zufriedenheit schnell wieder vergehen und die Zweifel sind wieder da. Wozu eigentlich das ganze? Geht es um Sex?  Nein! Geht es um eine Freundschaft? Nein! Geht es um mehr? Nein! Und warum das ganze? Meine persönliche, vielleicht auch wirklich naive, Antwort auf meine Frage ist immer wieder: Es ist schön, dass er da ist, egal was er für mich darstellt. Ich mag ihn eben und wenn er nun weg wäre, würde es mir auch nicht besser gehen. Wozu ihn also abschieben?!

Ich "fahre" weiter wie bisher ... die Mauer steht und somit kann mir nichts passieren, ausser dass ich mich ab und zu, naja vielleicht auch einige Male zu oft über ihn ärgere. Das liegt aber daran, dass ich es nicht mag wenn ich einen Mann nicht verstehe und er spielt quasi in meiner Liga. Er ist ein guter Spieler, kein Gegner ... eher ein Freundschaftsspiel. Dieses Spiel nenne ich persönlich: Kennenlernen! Nur wie will man jemanden kennenlernen, der eine hohe Mauer um sich stehen hat?! Seine Mauer ist genauso strak und hoch wie meine, leicht brüchig, aber schnell wieder aufgebaut.  Ein hartes, riskantes, aufregendes und spannendes Spiel mit vielen Hürden, Missverständnissen und einem ständigen "hin und her" .... Ja! Wenn ich zurück denke, spiele ich immer so. Doch, ich habe ja immer einen Mitspieler. Würde ich nicht "spielen" wäre es dann alles einfacher? Oder würde dann nur mit mir gespielt?

4.9.13 11:03, kommentieren



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